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Pfullingen
Tour Pfullingen Diese Tour wurde von Helga Jansons (siehe Tour 2) begleitet. Das Besondere an dieser Tour ist, dass wir zweimal unterwegs waren, Herbst 2009 und Frühjahr 2010. Pfullinger Stadtmentorinnen und ein Vertreter des Stadtrats wollten Verbesserungsvorschläge hören und sehen. Beide Male waren
somit aktive Bürgerinnen und Mitarbeiter der Stadt dabei.
Hier Helgas Eindrücke:
Wir vom Erfahrbar-Team trafen uns zu einem Spaziergang mit Verantwortlichen der Stadt und Stadtmentorinnen in Pfullingen, um zu sehen, was sich seit unserem letzten Rundgang schon verändert hat. Mit Freude sah ich, dass in der Toilette in der Martinskirche schon ein Haltegriff angebracht ist und auch schon einige bisher unüberwindliche Bordsteine abgeflacht wurden.
Pfullingen hat mehrere Rathäuser. An den nicht für Rollstuhl Zugänglichen ist eine Klingel angebracht, um sich bemerkbar machen zu können. Der i-Punkt ist durch den Hintereingang erreichbar. Das Mühlenmuseum und das Museum für Stadtgeschichte sind schon jetzt erreichbar mit Rollstühlen bis 60 cm Breite. Das Mühlenmuseum hat mich besonders begeistert, weil dort wirklich alles aus Holz ist und man das alte Mahlwerk noch in Aktion sehen kann. Bei Führungen und am Wochenende wird es in Betrieb genommen. Dann ist auch das Mühlrad in Bewegung, das mit Wasser aus der Echaz angetrieben wird. Das ist das Stichwort zum für mich schönsten Teil unseres Spazierganges: Ein Weg, der direkt am Wasser entlang führt, zuerst durch schattenspendendes Grün, dann über eine große Brücke und zuletzt durch ein schönes Wohngebiet.
Wer einige steile Anstiege nicht scheut, kann als Abstecher der Tour noch das ehemalige Kloster und von außen auch das Pfullinger Schloss besichtigen. Es lohnt sich aber vor allem mit Herrn Fink, der nicht nur viel über diese alten Gebäude erzählen kann, sondern auch den Schlüssel fürs Kloster hat. Wenn
das Erfahrbar gedruckt ist, ist im Schlössle-Museum ein kleiner Bildschirm durch einen größeren ersetzt, eine Rampe kommt an die Tür zum Städtischen Museum und die Toilette wird umgebaut und damit rollstuhl- und rollatortauglich.
 Ein Klick auf den Plan öffnet eine große Karte als pdf-Datei zum Ausdrucken.
Pfullingen ist eine nette kleine Stadt am Rande der Schwäbischen Alb. Mitten durch das Städtchen fließt die Echaz.
Der Marktplatz ist umgeben von malerischen Fachwerkhäusern. Die Tour zeigt historische Besonderheiten, idyllische Wege und bietet regionale Produkte neben verschiedenen Einkehrmöglichkeiten.
Wir starten auf dem Marktplatz, am Brunnen. Auf der rechten Seite des Brunnens steht die mächtige Martinskirche. Der Eingang ist auf der rechten Längsseite ohne Stufen erreichbar, erkennbar am Anbau mit grünem Kupferdach. In der Kirche befindet sich eine Toilette, die für Menschen mit Gehwagen oder Rollstuhl mit Griffen ausgestattet wurde. Die Kirche ist von Mo-Fr 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Rollstühle sollten nicht breiter als 60 cm sein. In der Kirche liegt eine Infobroschüre mit vielen Bildern über die Kirche aus. Lohnt sich!
Wer mit einem größeren Rollstuhl unterwegs ist, findet eine perfekte Behindertentoilette im Haus am Stadtgarten. Ein Pflegeheim, wenige Meter von der Kirche entfernt, an der Großen Heerstraße, B312. Das Haus ist täglich von 8:00 21:00 Uhr geöffnet.
Links vom Brunnen ist der Bauralada (für Nichtschwaben: Bauernladen). Die Waren liegen in einem von vier historischen Rathäusern von Pfullingen, in einem alten Gewölbe. Leckere Produkte aus der Region. Ansprechpartnerin: Renate Wolf, Tel: 0 71 21 / 70 66 11.
Weiter geht es am Rathaus I vorbei, in Richtung Museen. Im Rathaus IV ist die Tourist Information, i - Punkt. Eingang auf der Rückseite. Dort ist ebenfalls eine ebenerdige Toilette mit einem Griff. Für Gehwagen geeignet, nicht für Rollstühle. Am Haus sind zwei Behindertenparkplätze.
Anfahrt über die Griesstraße.
Auskünfte: Tel: 07121/703-345. Auf Anfrage bekommen Sie einen Stadtplan mit den Parkplätzen für Behinderte geschickt. Internet: www.pfullingen.de
Die nun folgenden Museen sind nur am Wochenende geöffnet. Wer unter der Woche nach Pfullingen kommt, kann entweder den Weg durch den Park genießen oder eine Führung buchen.
Es führt Sie Martin Fink, ein exzellenter Kenner von Pfullingen. Tel: 07121 / 72575 oder Email: martin.finkpfullingen@t-online.de
Zuerst kommt das Trachten- und Mühlenmuseum. Barrierefrei ist nur das Untergeschoss des Mühlenmuseums. Dort läuft aber ein Unterschlächtiges Wasserrad. Ein Erlebnis.
Geradeaus über die Echazbrücke zum Stadtgeschichtlichen Museum und zum Schlößle. Im Schlößle sind die jährlich wechselnden Sonderausstellungen, im Museum gegenüber ist wieder eine Toilette mit Griffen, allerdings mit einer sehr schmalen Tür, 68 cm breit. Dort kann über Herrn Fink auch ein Kaffeenachmittag oder Vesper für ca. 30 Personen gebucht werden.
Wieder zurück in Richtung Mühlenmuseum biegen wir rechts ab und folgen dem Weg entlang des Mühlbachs in Richtung Griesstraße. Wir sehen links noch mal das Rathaus I und die Kirche. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Die Abkürzung direkt zum Hallenbad über die Klemmenstraße oder nach rechts, bis links ein Sperrschild, Anlieger frei, zu sehen ist. Ein kleiner Anstieg, eine weitere malerische Echazbrücke und dann ein hübscher Weg, am Wasser entlang, einmal rund um das Hallenbad. Vor dem Hallenbad ist ein Behindertenparkplatz. Das Bad ist im Winter mit einem Lift ausgestattet, siehe Bäder. Dort treffen sich die Wege wieder. Nun gibt es wieder zwei Möglichkeiten. Die kürzere, aber steilere Strecke
gegenüber vom Hallenbad durch eine kleine Sackgasse, die Sie zur Badstraße und dann nach links zum Laiblinsplatz bringt; oder weiter bis zum Ende der Klemmenstraße und dann links zur Badstraße und zum Laiblinsplatz. Den Laiblinsplatz erkennt man an den vielen Bushaltestellen. Auf diesem Platz kann geschlemmt werden. Das Café List
an der linken Ecke, gegenüber von Norma die Eisdiele Papagallos.
Beide haben leider keine Behindertentoiletten, daher werden sie im Kapitel Cafés nicht erwähnt. Die Martinskirche oder das Haus am Stadtgarten sind allerdings nicht weit entfernt. Auf dem Laiblinsplatz ist ein weiterer Parkplatz für Behinderte. Von hier aus sieht man schon den Marktplatz, unseren Ausgangpunkt.
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